In den 1870er Jahren kam der Hering wieder. Im
Archipel ausserhalb von Fjällbacka begann eine neue wichtige
Heringsperiode. Der Heringsexport und die damit verbundenen Industrien
wie Salinen, Heringsexport, Heringsöl- und Konservenfabriken,
die viele magere Jahren erlebt hatten, gewannen wieder an Bedeutung.
Man schätzt, dass es zu Hochzeiten mehr als 40 Betriebe gab.
Der gewürzte Hering, Anschovis gennant, wurde übrigens
1843 in Fjällbacka vom Konservenfabrikanten Gustaf Andersson
erfunden.
Aber auch die Steinbruchindustrie hatte seine Bedeutung
für
Fjällbackas Entwicklung. Nach einem bescheidenen Anfang in
den 1890er Jahren, hatte die Gewinnung und Veredlung von Steinen
eine große Bedeutung für den Ort - von der Jahrhundertwende
bis zu den 1940er Jahren.
Fjällbacka heute
Die Fischerei als Lebensgrundlage für Fjällbacka hat längst
an Bedeutung verloren und an ihrer Stelle steht heute der Tourismus. Jeden
Sommer kommen tausende Touristen nach Fjällbacka, zu Lande und zu Wasser.
Sie werden von den schönen Schären und die pittoresken, gut bewahrten
alten Häusern angezogen. Der Marktplatz am Hafen ist nach Ingrid Bergman
benannt, nachdem dort 1983 in Anwesenheit zweier ihrer Kinder, Isabella und
Roberto Rosselini sowie Robertos damaliger Freundin, Caroline von Monaco, eine
Büste von ihr enthüllt wurde. Ingrid Bergman verbrachte viele glückliche
Sommer mit ihrem damaligen Mann, Lars Schmidt, auf der Insel Dannholmen vor
Fjällbacka. So sehr liebte sie diesen Platz, dass nach ihrem Tod ihre
Asche, ihrem Wunsche folgend, in Fjällbacka verstreut wurde.
Mehr Information finden Sie unter: www.fjallbacka.com »
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